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Kinostart: 08.05.08
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Alexander Riedels auf den Hofer Filmtagen stürmisch gefeierter Dokumentarfilm über Valentina und Suli, zwei Mädchen aus dem Kosovo und aus Nordchina, die versuchen, ihren Alltag am Münchner Stadtrand zu meistern.
DIE STORY
Zwei Freundinnen, die sich in einer Münchner Flüchtlingsunterkunft kennen gelernt haben. Valentina (16) ist mit ihrer Mutter und ihrem Bruder vor 11 Jahren aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen, eine Aufenthaltsgenehmigung haben sie nie bekommen, sie sind immer nur für zwei oder drei Monate geduldet. In dieser Unsicherheit ist Valentina aufgewachsen - und sie hat sich ihr Selbstbewusstsein erkämpft: Sie ist stark, sie ist unabhängig, kennt sich mit der Liebe noch nicht aus und hat ständig Hunger. Suli (17) ist Uigurin. Vor 9 Jahren ist die Familie aus dem Nordwesten Chinas geflohen. Sie hatten mehr Glück, alle wurden schnell als politische Flüchtlinge anerkannt und konnten inzwischen in eine kleine Wohnung am westlichen Stadtrand von München ziehen. Suli hat jetzt ein eigenes Zimmer, dafür aber keine Nachbarn mehr, mit denen sie einfach so reden kann.
Draußen fühlen die beiden Freundinnen sich frei. In der Anonymität der Stadt, wo sie nicht dem Einfluss der Brüder, Eltern, Lehrer oder Behörden ausgesetzt sind, hängen sie gemeinsam mit Diana, Yasi und den anderen Mädchen in U-Bahnhöfen, beim Chatten oder auf dem Bolzplatz ab. Valentina ist die Anführerin der Mädchengang; sie nennen sich die "Harras Ladies"! Sie spielen Straßenfußball. Doch eigentlich geht es um andere Dinge.
Valentina muss für vier Wochen in Jugendarrest, es hat Schlägereien gegeben, und sie hat sich dabei mit der Polizei angelegt: Widerstand gegen die Staatsgewalt. Die Mutter mischt sich schon lange nicht mehr ein. Sie kocht, wäscht, bügelt und putzt ab und zu für ein kleines Taschengeld das Treppenhaus der Flüchtlingsunterkunft. Suli bewundert Valentina, denn sie ist mutig und stark. Aber manchmal macht sie sich auch Sorgen um die Freundin: Valentina ist viel zu unruhig. Sie will nicht auf bessere Zeiten warten, sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen.


PRESSESTIMMEN

"Sehenswert." Zitty, Berlin

"...Alexander Riedel hat etwas Außerordentliches gedreht...Er kommt seinen Heldinnen sehr nah, verzichtet auf reportagenhafte Handkamera-Ästhetik, inszeniert die Münchner Mädels an ausgesucht filmischen Orten und mit durchkomponierten Spielfilmbildern. Kein Film für die verfechter des wahren, puristischen Dokumentarfilms, aber einer, der neue Wege geht." tip, Berlin

"Die große Entdeckung der Filmtage in Hof...imponiert durch visuelle Prägnanz, dramatische Dichte und spielerischen Elan." Rainer Gansera, Süddeutsche Zeitung

"Bei den Hofer Filmtagen sprach sich beim Bratwurstgeflüster schnell herum: In „Draußen bleiben“ müssen alle rein. Ein Dokumentarfilm, der im Asylbewerberheim spielt, das klingt ja zunächst nach dem Sex-Appeal von Guido Knopp, aber dann entpuppt sich dieser Film als ein Geschenk für das deutsche Kino. Eine Geschichte über zwei junge Frauen auf der Schwelle zwischen illegal und scheißegal, Kindsein und Frausein, Lebensfrust und Lebensfreude. Eine Albanerin und eine Uigurin – die Stars der Saison im deutschen Off-Kino." Sandra Vogell, programmkino.de






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PRESSEBETREUUNG
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MOVIE FACTS
Originaltitel: Draussen bleiben
Genre: Dokumentarfilm
Land: Deutschland
Herstellungsjahr: 2007
Lauflänge: 84
Regie: Alexander Riedel
Darsteller: Valentina Llazicani, Suli Kurban, Diana Cisse, Zulpi Kurban, Burkibar Cisse
Bildformat: 35mm / Farbe / 1:1,85
Tonformat: DolbySR