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Kinostart: 23.07.2009
SALAMI ALEIKUM
Tausendundeine Nacht prallen auf den real stillgelegten Sozialismus. Der (sehr) Nahe trifft den fernen Osten.. eine turbulente Komödie mit Wolfgang Stumph.
Mit Salami Aleikum überrascht Regisseur Ali Samadi Ahadi erneut Publikum und Filmwelt. Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Lost Children“ (Deutscher Filmpreis 2006), über Kindersoldaten in Nord-Uganda, betritt Ali Samadi Ahadi mit seinem Spielfilmdebüt neues Terrain und präsentiert eine Komödie nach dem Motto: „Der (sehr) Nahe trifft den Fernen Osten".

Mohsen (Navid Akhavan) hat es nicht leicht. Der schmächtige Deutsch-Iraner ist bereits Ende 20 und lebt immer noch bei seinen Eltern. Obwohl er kein Blut sehen kann, arbeitet er in der Kölner Familienmetzgerei. Sein Vater (Michael Niavarani) hält ihn für einen Versager, gibt ihm jedoch nie eine Chance, das Gegenteil zu beweisen. Mohsen hat für sich zwei Wege gefunden, damit fertig zu werden. Entweder rettet er sich in Tagträumereien oder – wenn es ganz dick kommt – strickt er, um zu entspannen. Mohsen strickt viel.

Beim Versuch die elterliche Metzgerei zu retten, havariert er mit seinem Kleinlaster ausgerechnet in der tiefsten ostdeutschen Provinz: in einem verstaubten kleinen Dorf, dessen Bewohner alles Neue und Fremde nach 1989 misstrauisch beäugen. Ausländer werden dort gar nicht gern gesehen. Doch das ist Mohsen egal. Denn er findet seine Traumfrau: Ana, die Automechanikerin, groß, stark und blond.

Doch dann verstrickt sich Mohsen in die größte Lüge seines Lebens: Um der Vegetarierin Ana zu gefallen, gibt er sich als Textilhändler aus. Und schon wittert ganz Oberniederwalde den fetten Coup, allen voran Anas Vater (Wolfgang Stumph): Der reiche Sohn soll den stillgelegten VEB „Textile Freuden“ kaufen und zu neuem Aufschwung verhelfen! Aus einer kleinen Notlüge entsteht bald eine gewaltige bunte Blase voller Hoffnung, Zuversicht und Irrtümer. Das alles würde Mohsen vielleicht noch irgendwie deichseln können, doch eines Tages steht der väterliche Mercedes vor der Tür...

PRESSESTIMMEN

"Der wahrscheinlich witzigste deutsche Film des Jahres!" JOURNAL FRANKFURT

"Ein knallbunter Bilderreigen, der sich seine Inspiration ganz offensichtlich bei der französischen Amélie geholt hat ... es tut gut, dass jemand ein wenig märchenhafte Unbeschwertheit ins deutsche Kino bringt." APPLAUS

"Schlicht zauberhaft inszeniert: Temporeich und pointiert gefilmt... ein abwechslungsreiches Fest für die Sinne..." CHOICES, Köln

"...seit langer Zeit wieder Tränen gelacht. (...) Ich küsse hiermit öffentlich Regisseur Ali Samadi Ahadi und seine Crew. Denn sie haben's hingekriegt, dass das, was Sozialdrama, Tragödie und deutscher Problemfilm sein könnte, überwältigende Komödie geworden ist, in der die Situationen zugespitzt und wahr werden."
KONKRET

"Die quirlige Komödie blubbert geradezu vor Pointen und visuellen Ideen - und widerlegt neben vielen Klischees auch jenes, dass es in deutschen Filmen gemeinhin nichts zu lachen gibt. ...eine runde Geschichte mit einem nahezu perfekten Timing und bis in die Nebenrollen wunderbaren Darstellern."
epd FILM

"...knallbunte Kulturkomödie.. mit sympathisch-skurrilen Figuren.."
LIFT, Stuttgart

"...eine quirlige Komödie über Identitätssuche und Familienchaos...zeigt eine Stilbandbreite, die von animierten Sequenzen zu Bollywood-ähnlichen Musicalnummern alles umfasst, was richtig Laune macht. Dabei funktioniert die Kollision von 1001 Nacht mit stillgelegtem Sozialismus erstklassig...Superfilm!"
BLICKPUNKT FILM









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MOVIE FACTS
Originaltitel: Salami Aleikum
Genre: Komödie
Land: Deutschland
Herstellungsjahr: 2009
Lauflänge: 106
Regie: Ali Samadi Ahadi
Darsteller: Navid Akhavan, Anna Böger, Wolfgang Stumph, Michael Niavarani, Proschat Madani, Caroline Schreiber, Stephan Grossmann