Zum Film

Anfang der fünfziger Jahre: auf der Flucht vor Stalins Geheimpolizei versteckt sich der junge Fechter Endel als Sportlehrer in einem kleinen Küstenstädtchen in Estland. Er unterrichtet die Kinder im Fechten – ungeachtet aller Probleme mit den kommunistischen Bürokraten und den mißtrauischen Kollegen. Im Umgang mit den Kindern, die nach den Folgen des Krieges meist vaterlos und verängstigt sind, findet Endel seine innere Berufung und wird für die Kinder zu einem Vorbild und Vaterersatz. Auch die junge Lehrerin Kadri sieht in Endel mehr als einen Kollegen... Als die Kinder an einem Fecht-Wettbewerb in Leningrad teilnehmen wollen, muss Endel sich entscheiden: Soll er dem Wunsch der Kinder nachkommen und dabei riskieren, verhaftet zu werden oder ihre Hoffnungen und Träume enttäuschen?

Ein Film voller Melodramatik und Herzenswärme in der Tradition von WIE IM HIMMEL und DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU.

Cast & Credits

Regie: Klaus Härö

mit Märt Avandi, Ursula Ratasepp, Lembit Ulfsak, Hendrik Toompere

Pressestimmen

Das sieht gut aus, ist ebenso gespielt (..) (Tip Berlin)

Ein einfühlsames, mitreißendes Melodram von Klaus Härö. (Choices Köln)

Beste fiktionalisierte Historie bekommt man geboten, kluges, unaufdringliches Politkino, Lovestory inklusive. Zu Recht hat Finnland die deutsche Koproduktion für den Oscar als besten fremdsprachigen Film vorgeschlagen. (Blickpunkt Film)

Das Thema des Films ist sehr tiefgründig und ernst und regt zum Nachdenken an. Obwohl der Film an einigen Stellen so traurig ist, dass einem sogar die Tränen kommen können, ist er vor allem sehr schön. " (FBW Jurybegründung, 5 Sterne)

Ästhetisch hochwertiger und gut gespielter Film mit spannendem Finale, angelehnt an die wahre Geschichte des estnischen Fechters Endel Nelis. (Ultimo Lübeck)

„Das mit aufrichtig und glaubhaft agierenden Darstellern ausgestattete Drama (...) besticht vor allem durch seine unaufdringliche schlicht-dezente Inszenierung und die berührende Melancholie.“ (Programmkino.de)

Der finnische Regisseur Klaus Härö hat ein anrührendes Drama über einen Mann und seine Schützlinge gedreht, die durch das Fechten zu sich selbst finden. "Die Kinder des Fechters" schafft es, die kleinen Lichtblicke im Leben, aber auch die großen Ängste in einer von Repres­sionen und Verfolgung geprägten Zeit überzeugend einzufangen. Und besonders das Zusammenspiel von Märt Avandi und den jungen Nachwuchsdarstellern sorgt für Gänsehaut. (Cinema)

„Die Kinder des Fechters“ ist ein wunderbarer Film, der völlig verdient als Finnlands Oscarbeitrag ins Rennen geschickt wird. (Cinetastic.de)

Ein Film, der berührt, beeindruckt und nachdenklich stimmt. (FBW “Prädikat Besonders wertvoll”)

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Technische Daten

Estland/ Deutschland 2015

90 Min

FSK: 0 Jahre

Trailer: FSK 0 Jahre