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Zum Film

Maggie (21) und Klaus (45) sind in ihrem Campingfahrzeug in Deutschland unterwegs. Trotz Altersunterschied scheinen sie ein Liebespaar zu sein. Zwei Menschen, die sich offenbar schon länger kennen.

Als Maggie sich auf einem Campingplatz für einen anderen Mann zu interessieren beginnt, verschieben sich die Machtverhältnisse zwischen Maggie und Klaus. Allmählich decken sich die Hintergründe ihrer Beziehung auf, bis es zur tödlichen Eskalation kommt …

Detlef Bothe nähert sich in seinem vierten Spielfilm einem Phänomen, das erst in jüngerer Vergangenheit in unser Bewusstsein gerückt wurde: das Schicksal entführter Kinder, zumeist Mädchen, die jahrelang in intimster Nähe zu ihren Entführern aufwachsen und zu deren Lebens- und Liebespartnern auserkoren werden. Fälle wie Natascha Kampusch beschäftigten die Medien über einen langen Zeitraum und dennoch bleiben die Umstände, unter denen diese entführten Mädchen viele Jahre mit ihrem Täter leben, zum größten Teil im Dunkeln.

In »Mein« versucht Detlef Bothe einen fiktiven Verlauf dieser Opfer-Täter-Beziehung nachzuvollziehen und zeichnet damit in intimen, berührenden und beängstigenden Bildern das Psychogramm einer ersehnten und durch Macht und Missbrauch geführten »Liebes«-Beziehung.

Cast & Credits

Darsteller: Leni Wesselman, Detlef Bothe, Raffaele Bonazza, Dominic Raacke, R.P.Kahl 

Produktion, Buch und Regie: Detlef Bothe 

Kamera: Holger Fleig 

Schnitt: Markus Herm 

Musik:Stefan Schulzki

Technische Daten

Genre: Drama 

Produktion: Deutschland 2009 

Laufzeit: 104 min 

FSK: ab 16 freigegeben 

Regionalcode:2

Untertitel: Englisch

Pressestimmen

"MEIN", Detlef Bothes Sommernachtsalbtraum, ist von so irritierender Faszination, weil es sich jeder Einordnung entzieht; ein spannungsreiches und schneidend präzises Kammerspiel... (Der Tagesspiegel) 

Sehr geschickt versteht es Bothe, die Spannung aufzubauen, Informationen nur dosiert abzugeben und durch sein sachtes Erzähltempo trotzdem nicht zu langweilen. Und wenn man langsam das Unfassbare zu verstehen beginnt, hat Bothe die Aufmerksamkeit längst gewonnen... (Schnitt - Das Film-Magazin)

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